Über unser Team

"Behandle dein Pferd so einfühlsam wie einen Menschen, in den du dich frisch verliebt hast." (Francesco)

Tatjana JOY

Als mich vor kurzem jemand fragte, ob ich mein Pferd liebe, antwortete ich spontan aus ganzem Herzen mit JA. So geht es mir auch jedes Mal, wenn ich bewusst in Kommunikation mit anderen Pferden gehe. Die meisten lassen mich in ihre Seele blicken und erlauben mir, wie in einem Buch in ihnen zu lesen. Und genau das kann der Anfang großer Veränderungen für alle Beteiligen eines Coachings sein - in dem Maße, wie jeder in seinem Bewusstsein bereit ist.

Schon vor meiner Auswanderung nach Paraguay gab es einen Ruf der Pferde - zurück zu meinen indigenen Wurzeln, von denen ich vorher noch gar nicht geahnt hatte, wie sehr sie zu meiner Natur gehören. Ich ließ mich von meinem Herzen an einen Ort führen, an dem es viele Pferde gibt, um endlich Reiten fühlend in lebendiger Natur entdecken zu können - mit Pferden, die noch in Herden auf den weitläufigen Campos ganzjährig draußen leben dürfen! Dies war die beste Entscheidung meines Lebens! Ein Heimkommen ... Ob es früh morgens auf der Anhöhe des Campos ist, dass die Pferdeherde im Halbdunkel herangaloppiert kam, mich begrüßte und ein Pferd sogar physische mein Herz massierte, nachdem sich der Rest der Herde um mich formierte, oder ich beim Coaching mit Pferden im Freien erlebte, wie Herdenmitglieder, ja sogar andere Tiere bzw. das Pferd selbst nonverbal Informationen übermitteln oder über gefühlte Bilder, gefühltes Wissen, über ihr Verhalten und Körperreaktionen Hinweise geben, die uns auf Lösungen bringen: ES bringt mich zurück zu meinem Ursprung und Urvertrauen! ES erinnert mich an die großen Zusammenhänge, die unser menschlicher Verstand nicht greifen kann. 

Es erfüllt mich, mein gesamtes Erfahrungswissen aus meiner Jahrzehnte langen Arbeit mit Menschen jeden Alters aus meiner Naturheil- und Coaching-Praxis und als Ausbilderin und Seminarleiterin in meinem jetzigen Bewusstsein (All-Einheits-Bewusstsein) auf Pferde anwenden zu können, nachdem ich mich noch in Deutschland von Methoden und Techniken gelöst hatte! Es berührt mich, wenn Pferde sich auf ihre Art bedanken, endlich "gesehen" worden zu sein - mit allen Umgebungsfaktoren und Beziehungen, auf allen Ebenen (physisch, physiologisch, energetisch, systemisch, Bewusstsein) und einen Kommunikationspartner in Francesco und mir fühlen, der für andere "übersetzen" kann ... Sie sind dankbar, wenn wir wahrnehmen, dass sie Freiheit genauso lieben wie wir. Und ich danke ihnen von ganzem Herzen auch für ihr Vertrauen, ihre ehrliche Direktheit, ihre Herzensweisheit. Es klingt paradox, aber genau die Tatsache, dass ich völlig "unbelehrt" mit Pferden war, ist im Nachhinein mein größtes Geschenk! Wir reiten, so lange wir es brauchen ... und dann können wir, müssen aber nicht mehr :-)

Mehr über mich findest du HIER. Weitere Informationen zu meinen bisherigen Aus- und Fortbildungen kannst du HIER nachlesen.

Francesco

Mein Reiterleben erfuhr eine plötzliche, tiefgreifende Veränderung, als meine Schwester mich animierte, sie zu den Europameisterschaften der Westernreiter in Aachen zu begleiten. Dort zu sehen, mit welcher "lässigen Eleganz" Pferd und Reiter sich bewegten und dabei auch noch mit Rindern "arbeiteten", wie spritzig die Quarter Horses sich auf engstem Raum bewegen konnten, hat mich tief beeindruckt und begeistert! Da stand für mich fest, dass ich meine zehn Jahre lang geübte Reitweise mit Dressur und Springen, mit der üblichen Pferdepflege und Enge sowie dem Krafteinsatz beim Reiten aufgeben würde. Ich habe auf Arabern auf das Westernreiten umgeschult - auf einer Traberstute, einem Haflinger und schließlich auf meinem eigenen Quarter Horse. Anders zu reiten als mit "lässiger Eleganz" kann ich mir nicht mehr vorstellen, und es würde sich für mich auch nicht mehr gut anfühlen.

Mittlerweile habe ich Europa, insbesondere Deutschland, verlassen und lebe in Paraguay mit meiner Partnerin Joy und unserem Criollo Wallach Aragon. Die Criollos sind die südamerikanischen Gauchopferde und kommen in ihren Eigenschaften den Quarter Horses sehr nahe. Mit Aragon kann ich in der wunderschönen, lebendigen Natur unseres Wohnortes erleben, wie wir beim Rindertreiben von der Tages- auf die Nachtweide zügig weglaufende Rinder ganz relaxed ein- und überholen und "ausbremsen" können. So macht mir das Reiten besonders viel Spaß!

Generell bin ich beim Umgang mit den Pferden sowohl innerlich als auch äußerlich ruhig, gelassen und geduldig. Ich sehe jedes Pferd als Individuum und lasse im Umgang mit ihm mein Ego außen vor. Dabei zeige ich eine große Präsenz mit Einfühlungsvermögen und einer ausgeprägten Beobachtungsgabe.

Ich gebe mein Bestes, jedes Pferd in seiner Ganzheit zu sehen, so wie mein Pferd mich ganz sehen kann - mit all meinen Stimmungen und Facetten bis in die Tiefe meiner Seele ... und mir zeigt, was es wahr nimmt. So gibt es mir die Gelegenheit, an mir zu arbeiten und mein Verhältnis zu mir selbst und zu ihm zu verbessern.

Pferde sind allgemein direkt, ehrlich und fair und können nur die Wahrheit sagen. Das entspricht ihren natürlichen Instinkten. So ist mein Pferd ein echter Partner, mit dem ich mich immer weiter entwickeln kann, wenn ich die Bereitschaft habe, es zuzulassen.